Das Arbeitsleben schien vorbei für Lena Kredel. MS, Multiple Sklerose. Doch dann erhielt sie ein außergewöhnliches Jobangebot.

 

Format Teamgröße Zeitraum Partner
Web-Serie aus 7 Multimedia-Reportagen 9 Personen 2014/15  ARTE future

 

Wer sich mit multimedialem Erzählen beschäftigt, kennt die Herausforderung, abstrakte Themen in Bilder zu übersetzen. So war es für uns auch bei der arte-Serie „Gesichter der Zukunft“, für die wir Lenas Geschichte umgesetzt haben. Für die Zukunft gibt es zunächst keine Bilder. Wir suchten deshalb Menschen, die schon heute so leben wie in 20 Jahren.

Ramona Gastl und Philipp Hannappel waren bereits bei einer Recherche zur Digitalisierung auf Lena Kredel gestoßen – auch so ein abstraktes Thema. Für „Gesichter der Zukunft“ passte die Geschichte dann perfekt.

„Durch den großen Roboterarm, der ihr bei der Arbeit hilft, hatten wir ein paar sichere Bilder“, erzählt Ramona Gastl. „Aber Technik trägt noch keine Geschichte. Mich hat vor allem Lena selbst beeindruckt. Die Freude darüber, wieviel ihr nun möglich ist, das vorher unvorstellbar war. Ich habe dann vor allem sehr viele Nahaufnahmen von ihr gemacht.“

 

 

Technik-Bilder tragen noch keine Geschichte. Ein körperlich extrem eingeschränkter Mensch wird unabhängig – das rückt ins Zentrum der Erzählung.

 

Ein körperlich extrem eingeschränkter Mensch wird wieder unabhängig – das rückt ins Zentrum der Erzählung. Der Roboterarm tritt in den Hintergrund. Und Lenas lebensbejahende Ausstrahlung steckt an. Wer Lena sieht, wünscht sich einen Roboter für alle MS-Kranken. Die Zukunft kann kommen.

Die ganze Web-Serie ist auf ARTE future zu finden: dem ARTE-Forum für Zukunftsdebatten.